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Ausstellung
Thomas Woll. Räume 1: Orbitale Hülle. 19.3. bis 7.5.2011. Eröffnung: 18.3.2011, 18 Uhr Thomas Woll. Räume 1: Orbitale Hülle. 19.3. bis 7.5.2011. Eröffnung: 18.3.2011, 18 Uhr
Exponate Pressetext
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räume 1: orbitale hülle | Einladungskarte
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räume 1: orbitale hülle | Ansicht Fensterwand
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räume 1: orbitale hülle | Ansicht Fensterwand
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räume 1: orbitale hülle | Kontrollpult
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räume 1: orbitale hülle | Pultrücken
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räume 1: orbitale hülle | Pultrücken
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räume 1: orbitale hülle | Trichterblick
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räume 1: orbitale hülle | Türblick
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räume 1: orbitale hülle | Türblick
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räume 1: orbitale hülle | Ausstellungsansicht (Detail)
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räume 1: orbitale hülle | Ausstellungsansicht (Detail)
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räume 1: orbitale hülle | Ausstellungsansicht (Detail)
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räume 1: orbitale hülle | Ausstellungsansicht (Detail)
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räume 1: orbitale hülle | Ausstellungsansicht (Detail)
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räume 1: orbitale hülle | Ausstellungsansicht (Detail)
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räume 1: orbitale hülle | Ausstellungsansicht (Detail)
THOMAS WOLL . räume 1: orbitale hülle

19. März 2011 bis 7. Mai 2011

Zur Eröffnung der Ausstellung räume 1: orbitale hülle mit Arbeiten von Thomas Woll am Freitag, den 18. März 2011, 18 bis 21 Uhr, laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Dauer der Ausstellung:
Bis zum 7. Mai 2011.

Anlässlich der Ausstellungseröffnung wird Frau Anke Volkmer, Kuratorin Julia Stoschek Collection, eine Einführung in die Arbeit von Thomas Woll geben.

Es erscheint das Künstlerbuch „IGNIS“.
Pressemitteilung

Thomas Woll greift mit seinen Installationen in die vorgefundene Architektur des Ausstellungs­raumes ein. Die einfachen Strukturen eines „White Cube“, weiße glatte Wände, rechtwink­lige Räume und möglichst neutrale, gleichmäßi­ge Lichter werden unscharf, besser: verschwin­den.

Neue Formen erscheinen, technoid, aus Beton und Holz oder industriell gefertigten Materialien. Alles scheint einen Zweck zu haben, Wolls Einbauten erinnern an Funktionsarchitektur; Trafokästen, Schaltpulte, Türen, Rohrverbin­dungen und Lichtschächte. Die Besucher der „Orbitalen Hülle“ betreten einen neuen, neuar­tigen Raum, bestimmt von Dunkelheit und technischen Details, deren Nutzen sich nicht erschließt. Die allgegenwärtige „Baustoff-Ästhe­tik“ erscheint als massiver Gegenentwurf zu jedwedem Weltbild, das sich auf virtuelle Wahrheiten, digitale Vernetzung und Datenströ­men im Megabit-Sekundentakt stützt. Man mag zweifeln, ob das Handy hier noch ein Netz fin­den wird. Dennoch: Wolls neu geschaffener Raum behauptet Wirklichkeit, machtvoll und unzweifelhaft. Abgekoppelt von der Welt wird die Erwartung einer normalen Raumerfahrung enttäuscht. An ihrer statt bietet die „Orbitale Hülle“ den Betrachtern eine Vielzahl von An­deutungen, Hinweise auf eine andere, aber immerhin mögliche Realität, die zu ergründen man aufgefordert ist. Eine vollkommene Neu­orientierung ist von Nöten, schnelles Hin- und Weiterschauen unmöglich. Mit einer derart geschärften Aufmerksamkeit treten die 2 Bild­schirme der Installation in den Blick: das Herz des Künstlers, in Schwerelosigkeit schlagend und ein Kameraschwenk über die verriegelten Fassaden einer Geisterstadt im rheinischen Braun­kohle-Abbaugebiet. Zwei Bildschirme, zwei Filme, Begriffspaare: Ansicht und Einsicht, innen und außen, Inhalt und Form, Individuum und Gruppe, Funktion und Stillstand, Hülle und Kern, Leben und Tod, … Die Installation von Thomas Woll lädt ihre Betrachter ein, von genormter Dingwahrnehmung befreit, den Andeutungen von räumlicher und begrifflicher Neuorientierung zu folgen, sich selbst zu beobachten im Reflex auf die „Orbitale Hülle“. Entschleunigung und die spürbare materielle Schwere sind zwei wesentliche Qualitäten dieses Prozesses, Risiken und Nebenwirkungen verheißen nur Gutes.

Mit „Räume 1: Orbitale Hülle“ startet die TZR Galerie Kai Brückner eine Reihe von Ausstel­lungen, in denen Künstlerinnen und Künstler die Architektur der Galerie zur Grundlage einer um­fassenden Installation machen. Wir erwarten die verschiedensten Inszenierungen, in denen sich Farben, Formen, Materialien und Licht von Bildviereck und Sockel frei machen und den Besuchern der Galerie ein umfassendes Kunsterlebnis anbieten.

Am 16. März um 15 Uhr laden wir Sie zu einer Pressevorbesichtigung ein. Der Künstler ist anwesend. Wir bitten um Zusage per Fax, E Mail oder Telefon. Für weiter Informationen wenden Sie sich jederzeit an Kai Brückner

Pressetext zum Download | pdf 200 k
Medienecho

Die Online-Ausgabe von INDEX, dem neuen Kunstmagazin für Düsseldorf, veröffentlichte eine Ausstellungsrezension. Unter

index-magazin.com/orbitale-huelle »

erfahren Sie mehr...

Unter dem Titel „Der Raum ist die Kunst“ rezensiert Andreas Pankratz in der Rheinischen Post die Ausstellung. Ein PDF zum Download finden Sie unter dem unten aufgeführten Link.

Rezension Rheinische Post | pdf 760k »
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